Wohnhaus am Checkpoint CharlieBeitrag von Andreas Salgo

• Lage: Friedrichstraße 207/208, Südliche Friedrichstadt, Berlin-Kreuzberg
• Bauzeit: 1987–89
• Architekt(en): Office for Metropolitan Architecture (OMA)/Elia Zenghelis, Kontaktarchitekt Matthias Sauerbruch, Tragwerksplanung Stefan Polónyi
• Gartenarchitekt(en): Freie Planungsgruppe Berlin
• Gebäudetyp: Wohn- und Geschäftsgebäude mit 26 Wohneinheiten und erdgeschossiger Geschäftsnutzung/ehemaliger Nutzung für Einrichtungen der Alliierten Streitkräfte und des Berliner Zolls
• Bauherr: Berliner Eigenheim GmbH

Wohnhaus am Checkpoint Charlie
Das sogenannte Wohnhaus „am Checkpoint Charlie“ ist ein Neubauprojekt der Internationalen Bauausstellung Berlin 87 (IBA 87) im Demonstrationsgebiet Südliche Friedrichstadt. Ihr Baukörper definiert die östliche, an der Friedrichstraße gelegene Blockstruktur von Block 4.  Planungsziel der IBA in der Südliche Friedrichstadt war, das Wiederaufgreifen der historischen Stadtstruktur, des Stadtgrundrisses und ihrer typischen Blockrandbebauung, sowie die Wiedereinführung von Nutzungsmischung von Arbeiten und Wohnen in der Innenstadt. Zusätzlich zu den „Demonstrationszielen“ der städtebaulichen Wiederherstellung von Straßenraum und Nutzungsmischung, sind am Projekt jedoch die Vorgaben durch die besondere Situation des Grenzübergangs „Checkpoint Charlie“ der alliierten Stadtmächte prägend. In diesem Zusammenhang ist das Projekt als Interpretation dieser ortsspezifischen sowie der politischen Vorgaben durch die Verfasser zu verstehen.

Die Städtebauliche Ausgangssituation vor den IBA-Planungen:
Die städtebauliche Situation unmittelbar vor Planungsbeginn wird von einer stark heterogenen Baulichen Struktur von Blockfragmenten der Bebauung bis 1945 und den einzelnen Bauten aus dem Wiederaufbauprogramm der 50er und 60er Jahre, wie dem Springer-Haus auf der stark Kriegszerstörten Stadtfläche geprägt, die ihre Ursache in der Stadt- und Verkehrspolitik der Nachkriegszeit haben.

Die unmittelbare Umgebung der Parzelle Friedrichstraße 207/208 war vor Baubeginn geprägt von dem erhaltenen Grundriss der Straßenkreuzung Kochstraße/Friedrichstraße, erhaltenen Einzelbauten der im 2 WK zerstörten Blockstruktur, der entlang der Zimmerstraße verlaufenden DDR Grenzanlage sowie dem Grenzübergang Checkpoint Charlie, unmittelbar an der Parzelle.

Wohnhaus am Checkpoint Charlie, Office for Metropolitan Architecture (OMA), Elia Zenghelis, Matthias Sauerbruch, Zustand Juli 2012; Foto: Gunnar Klack

Von den angrenzenden historischen Bauten hebt sich insbesondere das sogenannte „Barockhaus“ Friedrichstraße 206 Ecke Zimmerstraße 19a durch seine, bis in das 17 Jh. reichende Bausubstanz hervor.

Die städtebauliche Aufgabe/Demonstrationsziele der Bauausstellung
Die Demonstrationsziele für den Block 4 wurden von der IBA für den Wettbewerb Kochstraße/Friedrichstraße 1980 formuliert. Relevant für das Projekt Friedrichstraße 207/208 waren: Wiederherstellung des traditionellen Straßenraumes, städtebauliche und architektonische Wiederherstellung eines zerstörten Blocks an der Mauer, Entwicklung spezieller Nutzungs- und Grundrisskonzeptionen für innerstädtischen Wohnungsbau an verkehrsreichen Straßen.

Im Planungsverlauf wurden diese Ziele erweitert: Entwicklung unterschiedlicher Wohnungstypen als Angebot für „die unterschiedlichen Qualitätsvorstellungen städtischen Wohnens“, Berücksichtigung ökologischer Anforderungen und die Sondersituation durch den Grenzübergang „Checkpoint Charlie“, flexible Umgestaltungsmöglichkeiten des Erdgeschosses für veränderte Anforderungen (Öffnung der Grenze).

Baubeschreibung:
7 geschossiges Gebäude für 31 Wohnungen und einer, nicht mehr vorhandene Ausstattung für die Grenzkontrollstelle „Checkpoint Charlie“ im Erdgeschoss. Der Skelettbau ist vom Blockrand zwischen zwei Bestandsbauten zurückgesetzt und aufgeständert. 6 und 7 OG sind zurückgesetzt. Linksseitige Begrenzung zum Bestand durch einen zur Bauflucht vorspringenden Treppenhausturm. Den oberen Abschluss bildet ein weit ausladender, angeschrägter Kragflachdach.

Modellfoto Straßenansicht, OMA, undatiert; Quelle: Landesarchiv B Rep 168 Lfd. Nr. 1625

Für die mit erheblichen konstruktiven Aufwand verbundene Aufständerung der Wohnplattform über der zweigeschossigen Abfertigungshalle der alliierten Streitkräfte wurde der international bekannte Bauingenieur Stefan Polónyi (Polónyi & Fink) hinzugezogen.

Links oberstes Geschoss mit „Penthouse“, rechts 3. OG Treppenhaus, Zustand August 2011; Fotos: Andreas Salgo

Das Erdgeschoss war als zweigeschossige Halle für Funktionen der Alliierten Streitmacht und der Zollkontrolle ausgebildet. In die Halle eigestellte, unterschiedlich gestaltete Pavillons nahmen die Funktion von Zoll auf. Hierzu wurde eine Drive-In-artige Umfahrung eines zentral eingestellten Pavillons eingerichtet.

Die Wohnfunktion ist auf eine „Dachplatte als angehobenes Grundstück“ mit hofseitig orientierten Wohngärten  aufgesetzt um auftretende Belästigungen der Bewohner zu unterbinden und gilt damit als bauliche Lösung im Sinne der beabsichtigten Funktionsmischung und des Wohnens an einer stark befahrenen Straße.
Die drei angebotenen westorientierten Wohntypen gliedern sich in drei horizontale Zonen. Das 1 und 2 OG sind zu einer Maisonettenwohnung verbunden. Im 3, 4 und 5 OG liegen eingeschossige, laubengangerschlossene Wohnungen. Im 6 OG liegen die „Penthauswohnungen“ mit Zugang von einem separaten Deck.

Die straßenseitige Fassade ist als Vorhangfassade mit Bandfenstern und ausgeführt. Der eingerückte, camouflageartig gefasste Laubengang im 4 und 5 Obergeschoss ist durch eine doppelgeschossige Fassadenöffnung mit einer vorgehängten, durchlaufenden Glaslamellenkonstruktion besonders hervorgehoben.

5. OG Laubengang, Detail Farbfassung, zur Zeit laufende Überfassung in Weiß; Zustand August 2011, Fotos: Andreas Salgo

Die hofseitige Putzfassade ist geprägt von der Wohnnutzung. Geschossweise unterschiedlich angeordnete Fensteröffnungen, die vorspringende Treppenläufe der Maisonetten und zueinander geschossweise versetzte Balkone sind Abbild der unterschiedlichen Wohntypen.

Das Bauwerk zeigt im Erscheinungsbild den Rückgriff auf einen ästhetischen Funktionalismus, und ist geprägt von ironischen Zitaten der Gebrauchsarchitektur der 50 er Jahren und dem „International Style“. Es verweist damit auf die amerikanische Präsenz und dem „Kalten Krieg“ der 50er Jahre als Ursprung der ortspezifischen Grenzsituation. So ist unter Anderem ein direkter Verweis auf den Grace Rainey Rogers Anbau des MOMA in New York von Philip Johnson aus dem Jahr 1951 ablesbar. Die in der EG-Halle eingestellten Kontrollbauten zeigten die „arme“ Gebrauchsmaterialität der US Highway-architektur von Tankstelle, Diner und Drive-In der 50er und 60er Jahre. Eine Camouflage-gefasste Wandfläche im EG und im Laubengang im OG erinnerte vermutlich an die kriegsähnliche Situationen an der Grenzstelle, wie z.B. während der Kubakrise 1962, als sich hier schussbereite Panzer gegenüber standen.

Modellfoto Hofansicht, OMA, undatiert; Quelle: Landesarchiv B Rep 168 Lfd. Nr. 1625

Für die Wohnnutzung entwickelten OMA eine Mischung von Wohntypen (Maisonette, Laubengang und Penthaus). Diese sollten unterschiedliche soziale Schichten ansprechen und eine spezifisch Lösung für das Wohnen in der Innenstadt bieten, die ihre Ursprünge in den Bauten der niederländischen Moderne haben. Die gartenseitige Fassade interpretiert als Verweis auf den niederländischen Architekten J.J.P. Oud z.B. typische Zugänge und Fensterformate sowie die besondere Farbigkeit von Rahmen und Sprossen.

Wohnhaus am Checkpoint Charlie, OMA, Hofseite; Zustand August 2011, Foto: Andreas Salgo

Planungsgeschichte
Eingeladene Teilnahme des Office for Metropolitan Architekture (OMA) unter der Leitung von Elia Zenghelis und Rem Koolhaas 1980/1981 am Internationalen engeren Wettbewerb „Wohnen und Arbeiten in der Südlichen Friedrichstadt“ Kochstraße/Friedrichstraße im Rahmen der IBA 84. Ziel des Wettbewerbs war die Entwicklung von Bebauungs- und Freiraumkonzepten  für die vier Blöcke die durch Zimmerstraße, Puttkamerstraße, Charlottenstraße und Wilhelmstraße begrenzt sind. Hierfür entwickelte OMA ein Konzept von Ergänzungen des Baubestandes durch Bautypen der klassischen Moderne: den Hofhäusern von Mies van der Rohe (zu Teppichstrukturen gruppiert) und den Zeilenbauten von Ludwig Hilberseimer. Durch die in die Blöcke eingefügten neuen Strukturen sollte zwar sowohl Block als auch Straßenraum wieder hergestellt werden, die Bauten sollten jedoch die Möglichkeiten zeigen wie Bautypen der Moderne, wie Zeilen und Teppichstrukturen, in diesem Kontext der Stadtrekonstruktion verwendet werden können. OMA erhalten einen Sonderpreisreis, wobei die Jury den „künstlerischen Anspruch und den pragmatischen Ansatz“ lobt, aber den Entwurf für undurchführbar hält.[Protokoll des Preisgerichts 5–7 Februar 1981]

Es folgt die Überarbeitung des Blockkonzeptes durch die Wettbewerbsgewinner Bohigas Martorell und Mackay und Aufteilung des Blocks auf die Preisträger. OMA erhält die Parzelle entlang der Friedrichstraße. Das städtebauliche Konzept aus dem Wettbewerbsbeitrag wird für das Projekt weitergeführt und von OMA bis zur Baufertigstellung aufrechterhalten. Sie ist Maßgeblich für die städtebauliche wie architektonische Gestaltungsabsicht:
„OMA´s strategy was to establish a retroactive concept for the site, based on inherent but latent charakteristics: rather than merely restoring or reinterpreting the eighteenth-century block, our solution refers tot he seemingly heterogenious nature oft he urban enviroment – a result of its recent past and of contemporary patterns of use“.

OMA Gründer Elia Zenghelis übernimmt in Zusammenarbeit mit Mathias Sauerbruch die Planung des Gebäudes, da Rem Koolhaas eine weiter Arbeit für die IBA ablehnt und die städtebauliche und architektonische Zielstellung der IBA-Neubaugebiete kritisch beurteilt. Im Dezember 1982 entsteht die erste Studie „Study Proposals for Residential Development at Checkpoint Charlie“. OMA untersucht hier anhand von fünf Varianten eine mögliche bauliche Volumetrik und Funktionsmischung von Zoll und Wohnen. „Vorbehalte der Alliierten“ geäußert durch Obermagistratsrat Behne am 05.03.1981 werden in direkter Antwort durch J.P.Kleihues ausgeräumt, da in der IBA Planung diese „Anforderungen berücksichtigt“ worden seien.[Protokoll der Besprechung]

Study Proposals, OMA, 1982; Quelle: Landesarchiv Berlin Rep 168 Lfd. Nr. 1539

Ein undatiertes Planmaterial für die Bauvoranfrage zeigt einen Vorentwurf mit Volumetrik und Fassade, jedoch in einer Schrägstellung der Fassade zur Straßenflucht, um eine Abdeckung der Brandwand des angrenzenden Barockhauses zu erreichen. Wichtigstes Merkmal der Zollstelle ist hier ein auskragendes Vordach über dem EG, das die Einrichtung schützen und Räumlich von der Wohnnutzung abschneiden soll. Die Auskragung korrespondiert mit weiteren Zollbauten, z.B. einem Pavillon auf dem Mittelstreifen der Straße sowie an der Mauer. Die Entwurfsidee wird im weiteren beibehalten, die Auskragung über EG jedoch aufgegeben und als schwebendes Dach wieder aufgenommen. Im weiteren bleibt das Dach, auch in den Verfassererklärungen, zeichenhaft Teil der Grenzanlage und sollte „nach Beendigung der Grenzsituation weiterhin als erinnerndes Zeichen“ für die ehemalige Nutzung stehen.

1983 bis 1984 Durchführung der Bürgerbeteiligung und Abstimmung mit Bezirk und Sen.Stadt.Um. Einvernehmen zu Änderung des Flächennutzungsplans mit der Bezirksverordnetenversammlung am 07.03.1984.[Drucksache Nr. 973] Anders als die anderen Bauplanungen für den Block 4 wird das Projekt Fr.str. 207/208 nicht thematisiert.  Durchführung eines beschränkten Bauherrenwettbewerbs, Planmaterial und Baubeschreibung für Bauherrenwettbewerb 20.08.85

Bauantrag vom 02.Mai 1986, als Entwurfsverfasser wird Elia Zenghelis für OMA genannt, Kontaktarchitekt ist Matthias Sauerbruch. Die Bausumme wird auf 7.000.000,00 geschätzt. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des sozialen Mietwohnungsbaus im 1. Förderweg, Finanzierung der Kontrolleinrichtung erfolgt durch Sonderförderung.

Für die städtebaulichen Sonderlösungen wird Antrag auf Befreiungen gestellt. Die Baugenehmigung Nr. 115 wird am 16. März 1987 erteilt. Baustopp durch die Feststellung von Rissen am angrenzenden Barockhaus am 10. Dez 1987. Es folgt ein Verfahren zur Feststellung der Schadensursachen die den Bau weiter verzögert. Ebenfalls werden Vorbehalte gegen die Baustatik laut, unabhängige Prüfung der Statik. Durch das Fehlen einer Schlussabnahme am Bau wird zur Datierung der Fertigstellung die Endabnahme der Außenanlagen mit Nov. 1989 herangezogen.

Die Verfasser:
Das „Office for Metropolitain Architektur, kurz OMA, wurde 1975 von Rem Koolhaas, Elia Zenghelis, Zoe Zenghelis und Madelon Vriesendorp gegründet. Die Gruppe bildete sich durch Zusammenarbeit an der AA London, an der Elia Zenghelis seit 1962 lehrte und mehrere Protagonisten der zeitgenössischen internationalen Architekturavantgarde, wie Zaha Hadid, Wolf Prix und Rem Koolhaas förderte. OMA machte international durch Projekte wie dem Wettbewerbsbeitrag für „Welfare Island“ 1975 mit O.M. Ungers und architekturtheoretischen Texten wie „Delirious New York“ 1978 auf sich aufmerksam. Rem Kohlhaas war planerisch mit Berlin und der Südlichen Friedrichstadt insbesondere durch seine Zusammenarbeit mit O.M.Ungers in der Sommerakademie Berlin 1978 verbunden.
Mit ihren Projekten wie dem „Dall´Ava house in Saint Cloud 1985 bis 1991, dem „Kunsthal“ für Rotterdam 1987 bis 1992 und dem „Grand Palais a Euralille“ in Lille 1990 bis 1994 beeinflussten OMA entscheidend die Architektur und den Städtebau der 80er und 90er Jahre. OMA und Rem Koohlhaas sind heute eine der bedeutendsten, international tätigen Architektur und Städtebaubüros. Für sein Werk erhielt Rem Koolhaas unter Anderem im Jahr 2000 den Pritzker Preis sowie im Jahr 2010 den Goldenen Löwen der Architektur-Biennale in Venedig. Elia Zenghelis erhielt im Jahr 2000 für seine Lehrtätigkeit den „Annie Spink“ Preis der Royal Institute of British Architects.

Authentizität, Erhaltungszustand:
Das Bauwerk ist in seiner Baustruktur und im Erscheinungsbild mit geringfügigen Veränderungen erhalten. Entsprechend der Planungsstrategie des flexiblen Umganges mit im EG wurde als Antwort auf die Aufhebung der Grenzkontrolle am Checkpoint Charlie die Kontrolleinrichtungen entfernt und der Raum zu Landflächen umgestaltet, wobei jedoch die tragenden sowie massiv ausgeführten Bauteile weiter gehalten wurden: gewerbliche Umbauten 1991, 1992, 2002 und 2009.

Wohnhaus am Checkpoint Charlie, OMA, Umbauten für die Gewerbenutzung im Erdgeschoss; Zustand Juli 2012, Foto: Gunnar Klack

Bei der Begehung im August 2011 konnten laufende Veränderungen festgestellt werden. So waren Mahlerarbeiten an der gefassten Laubengangwand im 4 OG und an den Gartenseitigen Tür und Fensterrahmen festzustellen. Wegen dem zeichenhaften Farbsystem der Verfasser, die z.B. mit der tarnfarbenartigen Farbfassung der Laubengangwand einen Verweis auf die ehem. Militärische Nutzung dargestellt haben, ist die Veränderung ein Verlust am authentischen Erscheinungsbild.

Städtebauliche Bedeutung:
Besondere städtebauliche Stellungnahme zum IBA Demostrationsziel der „Blockrekonstruktion“ als Alternativkonzept. Durch die Beibehaltung des Konzepts trotz des langwierigen Planungsprozesses wurde der ursprügliche Entwurfsgedanke aus dem Wettbewerb 1981 beibehalten und stellt als Architekturposition eine einzigartige Sonderlösung zum Umgang mit dem Problem der Blockrekonstruktion dar und ist ein prägendes Gebäude innerhalb der erklärtermaßen pluralistischen Architekturdarstellung der Bauausstellung.

Literatur:

• AA files, No 15, OMA, IBA Scheme for Checkpoint Charlie, S. 90, 1987

• Akten des IBA-Archiv im Landesarchiv Berlin, B Rep 168:
– Laufende Nummer 1539, IBA, Wettbewerb „Kochstraße/Friedrichstraße“, Protokoll der Preisgerichtssitzung, 05–07.02.1981
– Ebd., IBA, Besprechungsnotiz zu Block 4, 05.03.1981
– Ebd., IBA Süchting, Feinprogramm Block 4, 17.12.1981
– Ebd., FPB, Projektkenndatenblatt Block 4, 03.1983
– Ebd., Drucksache Nr. 973 der Bezirksverordnetenversammlung von Kreuzberg zur Änderung des Flächennutzungsplans, 07.03.1984
– Laufende Nummer 1571, IBA, Dokumentation Entwurfsseminar Block 4, 12.1982
– Ebd., OMA, Studie „Study Proposals for Residential Development at Checkpoint Charlie“, 12.1982

Bauakten im Bezirksamt Kreuzberg

• Bauausstellung Berlin GmbH (Hrsg.): Idee, Prozeß, Ergebnis. Die Reparatur und Rekonstruktion der Stadt. Internationale Bauausstellung Berlin 1987. Berlin, 1984.

• Bauausstellung Berlin GmbH (Hrsg.): Wohnen und Arbeiten in der Südlichen Friedrichstadt, Internationaler engerer Wettbewerb, Kochstraße/Friedrichstraße, Berlin, 1980.

• Colebrander, B., Reference: OMA – the sublime start of an architectural generation, NAi Publishers, Rotterdam, 1995.

• Gargiani, R., Rem Koolhaas/OMA – the construction of merveillles, EPFL Press, Pausanne, 2008.

• Schneider, F., Grundrißatlas Wohnungsbau, Birkhäuser Verlag, Basel, 1997.

• Wehefritz, V. (Hrsg.): Lebensläufe von eigener Hand. Prof. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dr.-Ing. E.h. Stefan Polónyi, Biografisches Archiv Dortmunder Universitäts-Professoren und –Professorinnen. Nr. 16, 2, Dortmund 2010.

Im Internet:
http://www.oma.eu – homepage OMA am 19.09.2011